Alltagsfrust… und wie man ihn nicht gewinnen lässt!

Kennst du auch solche Tage, an denen du morgens aufwachst und direkt findest, dass alles Mist ist? Du bist noch gar nicht wach genug, um überhaut zu wissen, warum und welcher Tag eigentlich ist, aber den Frust im Bauch, den spürst du ganz deutlich! Ausserdem lockt dich nichts von dem, was dich heute erwartet, aus deinem schönen warmen Bett. Und schon geht es los. Ein negativer Gedanke jagt den anderen. Mit Leichtigkeit fallen dir noch viel mehr Gründe ein, warum du richtig schlechte Laune haben kannst. Und es dauert nicht lange, dann geht es um ALLES. Gestern, vorgestern, morgen, nächste Woche, die tiefste Vergangenheit und die ungewisse Zukunft, alles sieht man tiefschwarz.

In solchen Momenten ist es unendlich schwer, Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Wenn man solche Tage nicht direkt „in die Tonne kloppen“ möchte, dann muss man ganz bewusst die Notbremse ziehen. Denn wer an dieser negativen Stimmung und der dazugehörigen Einstellung nichts ändert und gedanklich auf diesem Level bleibt, hat wahrscheinlich am Ende des Tages mit seinem Frust seine ganze Umgebung infiziert, ist wegen Kleinigkeiten ausgerastet, hat überreagiert (plagt sich im Nachhinein evtl. deswegen noch mit Schuldgefühlen herum), und hat letztendlich nicht wirklich was auf die Reihe bekommen.

Was kann man tun, um „das Rad“ nochmal zu drehen?

Wenn du schon mal so weit bist, dass du selbst von deiner schlechten Laune genervt bist, ist schon viel gewonnen! Denn dann hast du erkannt, dass du dich mit deinen Gedanken nicht wohlfühlst. Das macht es leichter, etwas zu ändern. Einfach auf bessere Gedanken umzuschalten, ist jedoch leichter gesagt als getan. Zumal man doch zutiefst davon überzeugt ist, allen Grund zum Pessimismus zu haben! Wo um alles in der Welt soll man denn jetzt plötzlich bessere Gedanken hernehmen? Es geht nicht! Jedenfalls nicht von „Null auf Hundert“. Zudem sind uns unsere negativen Gedanken so viel vertrauter. Da wir sie vorwiegend denken, sind sie zur Gewohnheit geworden und fühlen sich deshalb so scheinbar gut an.  Unser menschliches Gehirn sucht immer nach Dingen, die falsch laufen. Es ist auch gar nicht dazu gemacht, uns glücklich zu machen! Es steuert unsere körperlichen Vorgänge, und sorgt so dafür, dass wir überleben. Positiv zu denken ist ein Entschluss, den man selbst treffen muss. Anfangs ist es richtig Arbeit! Du musst es bewusst täglich üben, bis es zu deiner neuen Gewohnheit wird.

Glücklich zu sein ist deine Entscheidung, die du selbst ganz bewusst treffen musst. Es ist DEIN Job!

Was bei spontanem Frust aber tatsächlich hilft:

Sobald du bemerkst, dass du dich gedanklich in der Abwärtsspirale befindest, feuere diese negativen Gedanken einfach ab, indem du „Danke“ sagst! Klingt seltsam, aber versuche es! Fange einfach an und sage danke, danke, danke, danke, danke,….. Du wirst fühlen, wie sich in dir von innen heraus etwas verändert! Vielleicht musst du dabei  lachen, weil dieses Wort einfach gerade überhaupt nicht zu deiner Stimmung passt. Dein Körper aber reagiert automatisch mit vielen unterschiedlichen chemischen Reaktionen auf deine Worte, und gibt deinem Kopf gleichzeitig die Aufgabe umzudenken. So steuerst du deine Gedanken bewuss, und dein Körper wird in die positive Richtung folgen. Du fühlst dich ruck zuck besser!

Wenn du dann schon viel besser gelaunt aufgestanden bist, kannst du auf dem Weg ins Bad oder zur Kaffemaschine noch eine kleine Meditation machen. Man nennt sie Rucksack-Meditation, weil du sie in einer Minute, egal wann und wo du bist, erledigen kannst.

Und das geht so:

  • Atme in 8 Zügen ein (du kannst es auch zunächst mit 4 Zügen versuchen, wenn das für dich besser funktioniert),
  • halte den Atem and und zähle bis 8 ( oder 4, je nachdem, wofür du dich beim Einatmen entschieden hast),
  • atme langsam aus und zähle dabei bis 10, oder gerne auch länger. Das Ausatmen sollte auf jeden Fall länger dauern als das Einatmen und Anhalten. Du kannst das beliebig oft wiederholen!

Im Anschluss daran kannst du dich auch noch ein bis zwei Minuten lang in Siegerpose vor den Spiegel stellen und dir dabei in die Augen sehen! Du weißt schon… so richtig beide Arme hochstrecken und dabei lächeln! Denn so, wie dein Körper auf deine Worte reagiert, funktioniert es auch umgekehrt! In deinem Unterbewusstsein ist diese Körperhaltung (die Siegerpose) mit positiven Gefühlen verknüpft. Dadurch folgt deine Stimmung nach kurzer Zeit automatisch dem, was du mit deiner Körperhaltung ausdrückst! In diesem Fall positive Gefühle. Und auf die positiven Gefühle folgen die positiven Gedanken. Auf einmal weißt du gar nicht mehr, warum du dich vorher eigentlich schlecht gefühlt hast!

Probiere es einfach mal aus. Du hast ja nichts zu verlieren.

Diese kleinen Übungen können dir helfen, gedanklich wieder klarer zu sehen, dich besser zu fühlen und dich gleichzeitig für die unendlichen Möglichkeiten die uns täglich zur Verfügung stehen, zu öffnen.

Und das Schöne ist, sie sind einfach zu merken und immer und überall zu praktizieren, sobald du das Gefühl hast, dass du einen Stimmungsaufheller gebrauchen kannst. Denn, seien wir mal ehrlich, solche Tage oder Launen wie oben beschrieben hat man ja öfter mal. Das ist ganz einfach alltäglich. Aber man kann sich dessen bewusst werden und beschließen, sich den Tag nicht von den eigenen Gedanken verderben zu lassen, sondern mit ganz simplen Tricks wieder selbst die Regie übernehmen.

Damit DEIN Tag dann doch noch ein schöner und wertvoller Tag wird!

Und als „zusätzlichen Bonus“ hast du ganz nebenbei bemerkt eine ganz andere Ausstrahlung wenn du gut gelaunt bist! Du ziehst dann ganz andere, positivere Dinge und Erlebnisse in dein Leben, als mit schlechter Laune und der damit verbundenen negativen Ausstrahlung. Du fühlst dich positiv gestimmt selbst viel wohler und hast wieder viel mehr Spaß an ganz einfachen Dingen.

Mach das Beste aus deinem Alltag! Deine Nerven, dein Wohlbefinden und dein Umfeld werden es dir danken!

Lass dein Licht scheinen . . .

Susanne

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